Ein hoffnungsvoller Neuanfang begann nach der Währungsreform 1948. Am 15. Dezember 1948 eröffnete Frau Thiele nach schweren Jahren wieder den „Rührberger Hof'. Ihre Schwiegertochter Josefine, geb. Müller, die mit ihrem Sohn Wilhelm verheiratet war, der aber im 2. Weltkrieg als Soldat verschollen blieb, unterstützte ihre Schwiegermutter hilfreich sowohl in der Landwirtschaft als auch im Wirtshausbetrieb. Josefine Thiele ging im April 1951 mit Paul Düster eine zweite Ehe ein

Als die Altwirtin Luise Thiele, geb. Weiss im Januar 1961 verstarb, übernahm ihre Schwiegertochter Josefine und ihr 2. Ehemann Paul Düster eigentümlich das gesamte Anwesen

Frau Luise Thiele hatte aber bereits ab März 1959 den Wirtschaftsbetrieb für 3 Jahre an Oskar und Anna Flaig. geb. Sturm aus Ötlingen verpachtet.
Weitere Pächter waren von Mai 1962 bis Herbst 1968 die Eheleute Erwin und Christa Wilke, geb. Rubin aus Haurogen und dann nochmals ab November 1968 bis 1972 das Ehepaar Richard und Gertrud Mundt vom Rührberg.

Im letzten Pächterjahr der Eheleute Mundt wurden die Weichen für eine neue Ara des Rührberger Hofes gestellt Der Sohn von Josefine Düster, Herr Paul Jakob Düster, hatte eine erfolgreiche Kochlehre in dem ältesten Gasthaus des Markgräfledandes, dem alt-renommierten Gasthof Zum Ziel" in Grenzach absolviert.

Paul Düster befand sich 1972 gerade zur Vervollständigung seiner Kochkunst in einem Basler Restaurant, als er und seine Mutter im gegenseitigen Einverständnis eine Neukonzeption des Rührberger Hofes in Angriff nahmen.

Im Jahre 1972 wurde das Okonomiegebäude abgetragen und damit die seit 1902 mitbetriebene Landwirtschaft aufgegeben. Auf dem Abrissareal entstand der Neubau eines Nebenzimmers, eine neue Gästetoilettenanlage sowie die Einrichtung der ersten fünf Hotelgästezimmer.

Der Neuanfang nach der Währungsreform im Jahre 1948

Zur Geschichte des Gasthofes - Hotel-Restaurant „Rührberger Hof„

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